Wer Fragen stellt, ist immer eine Nasenlänge voraus…

Über Fragen wollen wir mehr wissen

…das waren die Reaktionen, die mich nach meiner Mail von vor ein paar Tagen erreicht haben.

Ich habe einige Mails bekommen, in denen ich gefragt wurde, wie die optimale Frage beginnt.

Hier kommt heute meine Antwort:

Wenn Du mit Mitarbeitern oder Kunden sprichst, ist es von großer Bedeutung, ein ausgewogenes Gespräch zu führen.

Jeder soll die Möglichkeit haben, von sich und seinen eigenen Bedürfnissen, Interessen oder Spezialgebieten zu berichten.

Am besten gelingt dies durch Fragen.

Am besten mit offenen Fragen, den sogenannten „W-Fragen“ (wer, wie, was, wo, wieso, warum), um eine ausführliche Antwort zu erhalten, die aus mehr als einem Wort besteht.

Sollte es tatsächlich einmal um eine Entscheidungsfindung gehen, bei der eine kurze und eindeutige Aussage gefordert ist, so kann mit der „geschlossenen Frage“ natürlich auch einmal darauf hingeführt werden, ein eindeutiges Statement zu erhalten – nämlich nur ein Ja oder Nein.

In den meisten Fällen geht es jedoch bei den Fragen um Informationsgewinnung.

Und hier möchtest Du eine längere Antwort hören. Mit vielen Details und wertvollen Informationen.

Das erreichst Du mit einer W-Frage besser. 

Vermeide Suggestiv-Fragen! Bei denen ist die Antwort bereits weitestgehend vorgegeben, wie z. B. „Sie glauben doch auch, dass…“.

Hier wird der Befragte in eine Situation gebracht, wo er seine Meinung nicht mehr frei äußern kann, da ihm mit der zuvor hypothetisch gestellten Frage bereits eine Antwort in den Mund gelegt wird.

Seien also immer interessiert und vergiss nie zu fragen, fragen, fragen…