So überwindest Du den rhetorischen Schweinehund

Wie kann ich meinen Schweinehund überwinden und einfach reden…  

Jeder von uns ist zeitweilig in dieser Situation. Wir sind auf einer Veranstaltung, in einem Meeting oder bei einer Party und sagen – nichts!

Das kann vorkommen und jedem von uns passieren. Denn häufig ist die Sorge da, etwas Falsches, Peinliches oder Unpassendes zu sagen. 


Und ja – natürlich wird sich jeder einmal in dieser Situation befinden. Etwas ist gesagt und Porzellan eventuell zerbrochen.

Das sollte uns aber auf keinen Fall dazu bringen, in der nächsten Situation nichts zu sagen.


Denn wie häufig kam es vor, dass wir uns zu Wort gemeldet haben und es gut ankam? Häufig, fast immer bzw. sehr oft. Aber das fällt uns nicht auf. Weil es „normal“ ist. Aber auch über die eigenen guten Aussagen sollte man sich bewusst sein.


Daraus entwickelt sich Selbstbewusstsein und die Sicherheit für kommende gute Gespräche. 


Den Schweinehund zu überwinden, bedeutet auch, was will ich wirklich


Sicherlich nicht, wie ein schweigendes Schaf wahrgenommen zu werden. Oder als unkommunikativ und verschlossen.


Es ist also in jedem Falle sinnvoll, sich zu überlegen, dass ich anderen als Mensch bewusst werde, der etwas zu sagen hat. 


Natürlich gibt es immer einmal Momente, in denen ich das Gefühl habe, meine Worte sind nicht von Ewigkeitswert. Oder nicht tragfähig für eine Diskussion.


Aber müssen sie das denn immer sein? Kann nicht auch einmal eine Anmerkung gemacht werden, die eventuell zu einem neuen Thema überleitet oder eine neue Wendung im Gespräch auslöst?


Dafür ist es entscheidend, seine Gedanken auch einmal auszusprechen und nicht nur die anderen zu Wort kommen zu lassen.


Und wie oft denkst Du Dir: „Na ja – das war jetzt auch nicht der Weisheit letzter Schluss, was der andere da gerade vom Stapel gelassen hat.“ So what! Er wird wahrgenommen. Und nicht als negativ abgestempelt. 


Daher ist es gut und hilft manchmal, sich im Vorfeld über die Themen einer Diskussionsrunde oder in punkto aktuelles Geschehen schlau zu machen


Hier findest Du zahlreiche Möglichkeiten, um Dich einzubringen.


Aber auch wenn Du spontan in eine Gesprächssituation kommst: Lass‘ Dich inspirieren. Von Deinen Erfahrungen, Assoziationen oder Gedanken zu einem Thema.


Damit wirst Du sicherlich auch einmal etwas zum Gespräch beisteuern können, selbst wenn Du Dich vorher nicht damit beschäftigt hast. 

Genieße auch einmal den Überraschungseffekt, den Deine Worte auslösen können. Womöglich führen sie zu einer lebhaften Diskussion oder geben dem Gespräch eine neue Wendung, die auch Du nicht voraussehen konntest.

Sobald Du es ein paar Male ausprobiert hast, wie es ist, sich ins Gespräch einzumischen, wirst Du es als gut und wertvoll empfinden.

Gib‘ Dir und Deinem Herzen einen Stoß und überwinde Deinen Schweinehund. Und schon bist Du um eine (hoffentlich positive) Erfahrung reicher.